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News - Rallye Weltmeisterschaft
Zweiter Saisonsieg für Ford-Pilot Colin McRae
2002-07-16 15:15:37 - sp

Der erfolgreichste Rallye-Fahrer aller Zeiten: Colin McRae mit 25 Siegen
 
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    Saison 2002
    Die 50. Ausgabe der härtesten Rallye im WM-Kalender, der Safari-Rallye in Kenia, endete mit einem Sieg für das Ford-Team. Colin McRae, der nach seinem ersten Erfolg 1997 im Subaru und seinen zwei Siegen 1999 und 2002 im Ford Focus WRC, seinen insgesamt dritten Safari-Sieg feierte, übernahm nach der zweiten Etappe die Führung in der Gesamtwertung und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Auch in der ewigen Bestenliste setzt er sich an die 25 Siegen an die Spitze. Kein anderer Fahrer hat mehr Siege als der Schotte eingefahren.

    „Heute war ein harter Tag, aber der ist vorbei und ich bin sehr glücklich mit dem Sieg. Als Harri (Rovanperä) uns gestern gejagt hat war das nicht so angenehm, aber das ist ja der Sinn der Sache“, sagte der nun erfolgreichste Rallyefahrer aller Zeiten.

    Bei den härtesten Bedingungen der WM-Saison, hohen Außentemperaturen einheimischen Tieren, die auch gerne mal die Strecke kreuzen, viel Staub und hohen Geschwindigkeiten auf rauem Untergrund.

    Den harten Anforderungen an Mensch und Material viele die Topteams reihenweise zum Opfer. Direkt auf der ersten WP erwischte es den Peugeot-Fahrer und führenden in der Meisterschaft. Er konnte sein Auto nicht mehr Starten.
    Der Motor starb ab und ließ sich nicht mehr starten“, erklärte Grönholm, der zunächst versucht hatte, den Schaden selbst zu beheben. Später stellten Peugeot-Techniker einen Nockenwellen-Defekt fest. „Schade“, so Grönholm. „Ich hätte hier gern einige WM-Punkte mitgenommen.“ Teamkollege Richard Burns parkte am zweiten Tag mit einem Aufhängungsdefekt. „Ich bin mit dem Schaden 50 Kilometer Verbindungsetappe gefahren, doch in der Einfahrt zum Servicepark blieben wir im Sand stecken“, erklärte der Brite. Der sandige Servicepark stand schon im Vorfeld in heftiger Kritik.
    „Wir sind mit den sechs Punkten sehr zufrieden“, kommentierte Corrado Provera, der Direktor von Peugeot Sport. „Im vergangenen Jahr haben wir nur sechs Punkte bei den vier harten Schotter-Rallyes gesammelt, in dieser Saison sind es 31 Punkte. Wir sind stolz, dass wir uns so gesteigert haben und gehen optimistisch in den Rest der Saison.“

    Glück und Pech liegen nah bei einander. Das Hyundai-Team verlor am ersten Tag Freddy Loix mit Kupplungsschaden und auch Armin Schwarz musste sein Auto auf der zweiten Prüfung mit Defekt an der Lichtmaschine parken.

    Nach seinem zweiten Saisonsieg ist Colin McRae auch wieder im Rennen um die WM-Krone. Er liegt jetzt nur noch sieben Zähler hinter dem Spitzenreiter Marcus Grönholm. Der dritte Platz geht mit Carlos Sainz ebenfalls an einen Ford-Fahrer.

    Insgesamt kamen 12 der gestarteten 48 Fahrzeuge ins Ziel.


    Endstand der 50. Safari Rallye:
    1 C. McRae (GB) Ford 7h 58m 28.0
    2 Rovanperä (FIN) Peugeot +2m 50.9
    3 Radstrom (S) Citroen +18m 38.6
    4 Martin (EE) Ford +21m 28.0
    5 Loeb (F) Citroen +21m 48.1
    6 Panizzi (F) Peugeot +34m 41.0
    7 Kresta (CZ) Skoda +54m 38.1
    8 Kankkunen (FIN) Hyundai +1h 11m 31.5
    9 A. McRae (GB) Mitsubishi +1h 17m 13.2
    10 Singh (MAL) Proton +2h 29m 27.2

    Fahrerwertung nach 8 von 14 Rallyes:
    Grönholm (FIN) 37, McRae (GB) 30, Sainz (E) 23, Panizzi (F) 21, Burns (GB) 19,
    Rovanperä (FIN) 18, Solberg (N) 15, Mäkinen (FIN) 14, Loeb (F) 8, Bugalski (F) 7,
    Martin (EE) 7, Radstrom (S) 4, A. McRae (GB) 2, Gardemeister (FIN) 2, Eriksson (S) 1.

    Markenwertung nach 8 von 14 Rallyes:
    Peugeot 83, Ford 69, Subaru 35, Skoda 8, Mitsubishi 7, Hyundai 6.

     
     
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