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News - Deutsche Rallye Meisterschaft
Spannendes Finish bei der Castrol Rallye Thüringen
2002-06-04 13:27:39 - sp

An Kahle führt kein Weg vorbei
 
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    Mit dem vierten Gesamtsieg in Folge unterstrich Skoda-Pilot Matthias Kahle vor 25.000 Zuschauern seine Ambitionen auf die Titelverteidigung in der DRM (Deutsche Rallye-Meisterschaft). Der Görlitzer siegte mit Co-Pilot Peter Göbel auf Skoda Octavia WRC beim vierten DRM-Lauf mit einem Vorsprung von 2.48,7 Min. vor Sandro Wallenwein / Pauli Zeitlhofer (Mitsubishi Lancer Evo VI). Nachdem der zunächst Führende Carsten Mohe seinen Mégane Maxi gegen Ende der ersten Tagesetappe mit Motorschaden ausrollen lassen musste, ließ der amtierende Meister Kahle den verbleibenden Konkurrenten keine Chance, holte auf den neun Samstags-WPs sämtliche Bestzeiten und ging schließlich als Sieger durchs Ziel. Wertvolle Punkte für die Markenwertung sammelte Kahles Markenkollege Martin Möckl im Octavia Kit-Car, der als Gesamt-Vierter im Ziel einlief. Mit Co-Pilot Marcus Poschner lieferte er sich auf den flüssigen WPs in Ost-Thüringen ein spannendes Duell mit Holger Knöbel / Andreas Schwalié (VW Golf IV Kit-Car), das allerdings das VW-Duo für sich entscheiden konnte.

    Für Aufsehen sorgte in Thüringen das Duell um den Sieg in der Junior-DM, das erstmals Christoph Schleimer / Michael Wenzel (Opel Corsa Super 1600) für sich entscheiden konnten. Das Team im Corsa-Cockpit lieferte sich nach anfänglichem Rückstand auf Sven Haaf / Michael Kölbach (Citroën Saxo Super 1600) ein spannendes Duell mit wechselnden Führungen. Nachdem die Youngster des Opel Rallye Team Holzer sich schließlich die Spitze bei den Junioren erkämpft hatten, wurde der Fight endgültig durch einen abgestorbenen Motor des Citroën-Teams entschieden, das durch minutenlange Startversuche bis auf den achten Rang zurückfiel. Schleimer / Wenzel liefen an sechster Position im Ziel ein. Auch nach der Castrol Rallye liegen Haaf / Kölbach in der Junior-DM mit 36 Punkten in Führung, die Konkurrenten auf Opel folgen mit 16 Zählern.

    Vor dem fünften Lauf zur DRM bei der Saarland-Rallye (28. – 29. Juni 2002) führen Matthias Kahle / Peter Göbel das DRM-Klassement mit 180 Punkten vor Wallenwein / Zeitlhofer (129 Punkte) an. Dabei erlebte das Skoda-Werksteam auch bange Sekunden: „Dieser Sieg wurde uns nun wirklich nicht geschenkt“, so der alte und neue DRM-Leader im Ziel der Castrol Rallye. „Eigentlich schade, dass Carsten Mohe ausgefallen ist – der Kampf hätte den Fans viel Spannung gebracht. Aber auch so hatten wir alle Hände voll zu tun, weil die Technik im sonst zuverlässigen Octavia uns heute ein paar kleinere Probleme bereitet hat.“ Als dritte im Championat werden nach dem vierten Lauf Haaf / Kölbach (119 Punkte) geführt. Das Saxo-Team hat damit vorerst einen Platz verloren und wurde für den technischen Defekt – mit dem zweiten Platz in der Junior-Wertung und dem Platzverlust im Gesamtklassement – gleich doppelt gestraft.

    In der seriennahen Gruppe N konnte sich Hermann Gaßner in Thüringen erneut durchsetzen. Im neu aufgebauten Mitsubishi Carisma Evo VII ließ der amtierende Vizemeister seinen Konkurrenten keine Chance. Hervorragend dürfte für Gassner bei der Castrol Rallye aber nicht nur die Technik, sondern auch die Teamwork im Cockpit funktioniert haben: Gemeinsam mit seiner für die DRM „neuen“ Co-Pilotin Karin Thannhäuser hat der Surheimer bereits 2000 und 2001 die Gruppe-N-Wertung in der österreichische Rallye-Meisterschaft gewonnen. Auf den Plätzen in der Gruppe N über zwei Liter liefen Ruben Zeltner / Dieter Hawranke (Subaru Impreza WRX) an siebter Position sowie Dark Liebehenschel / Markus Drüge (Subaru Impreza STI) als elfter ein. In der „kleinsten“ DRM-Division der Gruppe-N-Fahrzeuge bis zwei Liter Hubraum siegten Peter Corazza / Mandy Querengässer (Honda Civic R), die damit ihren fünften DRM-Rang verteidigen konnten und gleichzeitig mit dem zehnten Platz im Ziel der Castrol Rallye erstmals in die Top 10 vordringen konnten. Zweite in der Division wurden Horst Rotter / Volker Schmidt (Opel Astra OPC).

    Mit einem überlegenen Start-Ziel-Sieg von Guido Senge und Gabi Fischer endete die nationale Castrol Rallye über 7 (statt 10) Wertungsprüfungen, in der die älteren Gruppe-H-Fahrzeuge das Gros der 34 Teams stellten. Mit dem Toyota Celica GT-4 erzielte Guido Senge alle Bestzeiten und fuhr einen Vorsprung von 2:31 Minuten heraus gegen das schwäbische Mercedes-Team Fritz Köhler und Petra Hägele sowie die Gruppe-H-Cup-Titelverteidiger Heiko Scholz und Nico Eichenauer (Ruhla) im VW Golf GTI.

    Endstand nach 10 Wertungsprüfungen
    1. Matthias Kahle / Peter Göbel (Skoda Octavia WRC) 1:00.55,6 Std.
    2. Sandro Wallenwein / Pauli Zeitlhofer (Mitsubishi Carisma Evo VI) + 2.48,7 Min.
    3. Holger Knöbel / Andreas Schwalié (VW Golf Kit-Car) + 2.58,6 Min.
    4. Martin Möckl / Marcus Poschner (Skoda Octavia Kit-Car) + 3.12,3 Min.
    5. Hermann Gaßner / Karin Thannhäuser (Mitsubishi Lancer Evo VII) + 3.36,4 Min.
    6. Christoph Schleimer / Michael Wenzel (Opel Corsa Super 1600) + 4.55,9 Min.
    7. Ruben Zeltner / Dieter Hawranke (Subaru Impreza WRX)+ 5.17,3 Min.
    8. Sven Haaf / Michael Kölbach (Citroën Saxo Super 1600) + 6.33,6 Min.
    9. Jan Becker / Heimo Springmann (Nissan Sunny GTI-R) + 6.55,5 Min.
    10. Peter Corazza / Mandy Querengässer (Honda Civic R) + 7.36,4 Min.

     
     
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