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News - Rallye Weltmeisterschaft
Weitere Dominanz der Löwen-Fahrer?
2002-05-12 15:52:13 - sp

Grönholm/Panizzi/Burns belegen die Plätze 1-3 der Rallye Weltmeisterschaft
 
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    Saison 2002
    Nach vier Siegen in Folge reist das Peugeot-Werksteam als Tabellenführer der Rallye-Weltmeisterschaft zum ersten Übersee-Lauf der Saison nach Argentinien. Der Peugeot 206 WRC hat sich sowohl auf Eis, Schnee, Asphalt als auch auf Schotter als schnell und zuverlässig erwiesen. Obwohl Peugeot die erste Schotter-Rallye der Saison auf Zypern gewonnen hat, warnt Corrado Provera, der Direktor von Peugeot Sport, vor übertriebenen Erwartungen: "Argentinien ist zwar eine Schotter-Rallye, doch sie hat ihre eigene Charakteristik. Die Strecke ist nicht so hart wie auf Zypern, außerdem ist die Rallye schneller."

    Die Peugeot-Werkspiloten Richard Burns, Marcus Grönholm und Harri Rovanperä mögen die Rallye Argentinien. "Die Prüfungen sind sehr schön. 1997 gelang mir mein erster Sieg in der Zweiliter-Klasse, deshalb habe ich gute Erinnerungen an den Lauf", erklärt Rovanperä. Der Schotter-Spezialist hatte bereits Zeit, sich in Lateinamerika einzuleben: Er startete bei der Rallye Mexiko, einem WM-Bewerber für die WM-Saison 2003, und siegte mit einem riesigen Zeitvorsprung vor der vorwiegend einheimischen Konkurrenz. Auch Richard Burns, der als Zweitplatzierter der Fahrer-Wertung in den sechsten WM-Lauf geht, ist optimistisch: "Ich habe in den vergangenen Jahren in Argentinien häufig um den Sieg gekämpft. Die Prüfungen sind sehr schnell. Man muss sich ständig 110 Prozent konzentrieren - und das liebe ich." Ähnlich schätzt WM-Spitzenreiter Marcus Grönholm die Rallye ein: "Es gibt dort keine Taktik. Man muss vom ersten Meter an Vollgas fahren." Der Weltmeister der Saison 2000, der bei der Rallye Zypern seinen zweiten Saisonsieg feierte, ist voll motiviert: "Ich kann auch in Argentinien gewinnen."

    Perfekte Arbeitsteilung

    Seit kurzem unterstützt Sie Xavier Carlotti als Ihr Stellvertreter in der Rolle des Teamchefs. Weshalb die Neu-Organisation?


    "Die Aufgaben im Umfeld der Rallye-Weltmeisterschaft sind stark angewachsen. Außerdem bin ich ebenso für die Kundensport-Aktivitäten zuständig, die immer weiter zugenommen haben. Es gibt in vielen Ländern Marken-Pokale auf der Rundstrecke und im Rallyesport."

    Wie funktioniert die Aufgaben-Teilung mit Ihrem Kollegen?

    "Xavier wird die Übersee-Rallyes besuchen und meine Aufgaben dort übernehmen. Ich reise zu den europäischen WM-Rallyes. Wir kennen uns seit zwanzig Jahren und teilen die gleiche Philosophie. Deshalb ist die Arbeitsteilung sehr einfach. Wenn sich 100 Fragen stellen, wird Xavier in mindestens 90 Fällen die gleiche Antwort geben wie ich."

    Was ist die Herausforderung an der Aufgabe des Teamchefs?

    "Als wir vor vier Jahren in die WM eingestiegen sind, ging es vor allem darum, ein Team aufzubauen. Heute geht es darum, dafür zu sorgen, dass jeder seinen Job macht und alles reibungslos funktioniert. Peugeot Sport hat 225 Mitarbeiter, 75 bis 80 Leute kommen zu den Rallyes. Meine Philosophie ist es, ehrlich und unkompliziert zu bleiben. Für mich spielt der menschliche Aspekt eine sehr große Rolle."

    Was hat sich in den letzten vier Jahren verändert?

    "Das Team ist viel größer geworden. Wir haben zunächst aus zwei Teams eines zusammengeführt. Das Team aus der Französischen Rallye-Meisterschaft und die Mannschaft aus der Deutschen Super-Tourenwagen-Meisterschaft bildeten die Basis für das Rallyeteam. Heute beschäftigen wir viele junge Nachwuchskräfte. Wir haben Techniker, die während ihrer Ausbildung bei uns ein Praktikum machen, danach bei anderen Firmen Erfahrungen sammeln und oft zu uns zurück kommen, wenn sie reif für das WM-Projekt von Peugeot Sport sind."

     
     
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