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News - Deutsche Rallye Meisterschaft
Kahle führt nach dem ersten Tag
2002-04-28 15:58:10 - jpb

Überlegen in Führung: Matthias Kahle
 
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    Das war Rallye-Action pur: Schon bei der ersten Tagesetappe der ADMV-Pneumant-Rallye rund um die Lutherstadt Wittenberg wurden auf 148 km Wertungsprüfungen Storys für eine halbe Motorsport-Saison geboten. Hinter dem amtierenden Meister Matthias Kahle (Skoda Octavia WRC), der die zwölf WP’s der ersten Etappe in einer Gesamtzeit von 1.17,07 Stunden zurücklegte, gab es in den Reihen der Verfolger viele Überraschungen. So mussten sich die bis dahin Zweitplatzierten Uwe Nittel / Detlef Ruf (Mitsubishi Carisma Evo VII) auf WP 11 mit Elektrikproblemen als Ausfall notieren lassen, bereits auf der zweiten WP hatten sich die Vorjahreszweiten Saku Verimaa / Jakke Honkanen (Lancer Evo V) mit defekter Benzinpumpe aus dem Feld verabschiedet. Sandro Wallenwein / Pauli Zeitlhofer (Mitsubishi Lancer Evo VI) liegen vor der zweiten Tagesetappe (neun WP’s mit 90,6 km) mit einem Rückstand von 4.12,9 Min. auf Kahle / Göbel an zweiter Position. Hermann Gaßner / Siggi Schrankl (Mitsubishi Lancer Evo VII) liegen als bestes Team der Division IV (Gruppe N über zwei Liter) auf dem dritten Platz. Carsten Mohe / Timo Gottschalk (Renault Mégane Maxi) rangieren als führendes Team der Division II an vierter Stelle des Zwischen-Klassements, nur knapp vor den Führenden in der Junior-DM, Sven Haaf / Michael Kölbach (Citroën Saxo Super 1600).

    Nur 25 von 50 gestarteten Teams überstanden die erste Etappe der Pneumant-Rallye. Beim bislang härtesten Schlagabtausch der laufenden Saison im höchsten deutschen Rallye-Championat wurden vor allem die „Wittenberger Klassiker“ zur entscheidenden Hürde für viele Teams. Zwei Mal war die Folge von vier Schotter-Prüfungen mit zusammen je 50 Kilometern zu absolvieren, ohne die zwischenzeitliche Möglichkeit, einen Service anzusteuern. „Das war ein absoluter Härtetest für Mensch und Material. Aber gleichzeitig haben wir auf den Schotter-Prüfungen eine tolle Show für die vielen Fans geboten“, erklärte Matthias Kahle. Bei der als Zweitagesveranstaltung gewerteten Pneumant-Rallye haben die ausgefallenen Teams nun die Möglichkeit, bei der zweiten Etappe am Sonntag erneut anzutreten und damit wichtige DRM-Punkte zu sammeln.

    Im Gesamtklassement hat der erste Tag der Pneumant-Rallye für Wirbel gesorgt, der nun zu Duellen führt, mit denen die Experten sicherlich nicht gerechnet haben. So konnte der Führende der Junior-DM, Sven Haaf mit seinem frontgetriebenen Citroën Saxo Super 1600 sich sensationell auf der fünfte Position platzieren, er liegt nur knapp fünf Sekunden hinter Mohe / Gottschalk im Mégane Maxi und damit in Schlagdistanz zum Renault-Team auf dem deutlich stärkeren Fahrzeug. Zweiter in der separaten Junior-DM-Wertung ist Christoph Schleimer (Opel Corsa Super 1600), der die zweite Tagesetappe als Zehntplatzierter im Gesamt-Klassement in Angriff nehmen wird.

    Einen Riesen-Auftritt verschafften die Schotter-Prüfungen den seriennahen Fahrzeugen der Division IV (Gruppe N über 2.000 ccm). Neben dem amtierenden DRM-Vizechampion Hermann Gaßner auf dritter Position liegen mit den Mitsubishi-Teams Hesse / Kunze, Feldmann / Hartmann und Meierholz / Lehmann auf dem sechsten bis achten Rang gleich vier Gruppe-N-Teams innerhalb der Top 10 des Klassements. Sie profitieren von dem in dieser Division zugelassenen Allradantrieb, der ihnen den entscheidenden Vorteil gegenüber den frontgetriebenen Gruppe-A-Fahrzeugen der Division II (Gruppe A 1.601–2.000 ccm) und Division III (Gr. A bis 1.600 ccm) verschafft. Doch auch hier forderten die harten Schotter-Pisten ihren Tribut. So musste etwa Christine Dietl (Ludenhausen, Mitsubishi Lancer Evo V) mit technischem Defekt aufgeben, die vor der Pneumant-Rallye die Division IV anführte.

    Neben dem Internationalen Lauf zur DRM gingen bei der Pneumant-Rallye auch 45 Starter im Rahmen der nationalen Rallye auf die Piste; im Mittelpunkt des Interesses steht hier der Kampf um die Punkte im ADMV Pneumant Rallye Pokal. Als Erstplatzierter der ersten Tagesetappe wurden Lutz Jäpel / Rigo Sonntag (Subaru Impreza) notiert. Und auch hier musste sich rund ein viertel der Teilnehmer vorerst den extremen Anforderungen der ersten Etappe beugen und aufgeben – wobei sich allerdings die altbewährte Technik als die zuverlässigste erwies: Von acht in der Gruppe H bis 600 ccm gestarteten Trabant im Rallye-Trim erreichten sieben das Ziel. Als schnellstes Team auf einer „Rennpappe“ rangieren die Brüder Martin und Danilo Christ auf dem 21. von 33 Plätzen.

     
     
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