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News - Deutsche Rallye Meisterschaft
Erneuter Sieg für Kahle / Göbel im Skoda
2002-04-07 17:02:16 - jpb

Kahle / Göbel haben keine ernsthaften Gegner: Sieg mit mehr als 2 Minuten Vorsprung
 
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    Saison 2002
    Mit Bestzeiten in allen 18 Wertungsprüfungen feierten Matthias Kahle und sein Copilot Peter Göbel einen blitzsauberen Gesamtsieg beim zweiten Meisterschaftslauf der Deutschen Rallye Meisterschaft, der 18. ADAC / PRS Havellandrallye Berlin-Brandenburg.

    Der amtierende Meister Matthias Kahle (Skoda Octavia WRC) konnte sich nach insgesamt 164,0 WP-Kilometern in 1:30.20,9 Stunden gegen Uwe Nittel / Detlef Ruf (Mitsubishi Lancer Evo VII, 2.00,4 Min. zurück) und Sandro Wallenwein / Pauli Zeitlhofer (Mitsubishi Lancer Evo VI, 2.21,0 Min. zurück) durchsetzen. In der Junioren-DM siegte Citroën-Werksfahrer Sven Haaf (Windeck) mit Co-Pilot Michael Kölbach (Winterwerb) auf Citroën Saxo Super 1600. Er konnte dabei vom Ausfall des Opel-Duos Christoph Schleimer / Michael Wenzel (Opel Corsa Super 1600) profitieren, das auf der 14. von 18 Wertungsprüfungen mit einer defekten Drosselklappe ausrollte. In der Markenwertung führt nach dem Sieg von Matthias Kahle weiterhin Skoda mit 126 Punkten vor Citroën (77 Punkte) und Opel (36 Punkte).

    Zum dritten Meisterschaftslauf am 27. und 28. April reist Kahle als DRM-Führender mit 80 Meisterschaftspunkten vor Haaf (56 Punkte) und Wallenwein (54) an. Auf den Schotterprüfungen der Sonntagsetappe rund um den EuroSpeedway Lausitz konnte der Görlitzer dabei bereits Erfahrungen für die Rallye rund um die Lutherstadt Wittenberg sammeln, denn die WP's des dritten DRM-Laufs führen praktisch ausschließlich über losen Untergrund. "Den Octavia auf Schotter zu bewegen, hat riesig Spaß gemacht", strahlte der Gesamtsieger im Ziel. "Und gleichzeitig war es ein schönes Training für die Pneumant-Rallye." Dabei wurde Kahle der Sieg keinesfalls geschenkt: "Uwe Nittel und Sandro Wallenwein auf ihren Mitsubishis waren heute richtig schnell", so Kahle. In der Lancer-Fraktion hinter dem Tabellenleader musste sich das beim DRM-Auftakt noch zweitplatzierte Gespann Wallenwein / Zeitlhofer (Lancer Evo VI) diesmal Nittel / Ruf (Lancer Evo VII) geschlagen geben. Dabei musste Nittel auf der 15. Wertungsprüfung noch eine Schrecksekunde überstehen: "Durch den Staub auf den WP's war ich etwas behindert, weil ich oft nicht sehen konnte, wo die nächste Kurve kommt. Deswegen habe ich mich in WP 15 gedreht. Dabei ist auch der Motor abgestorben und erst nach längerer Zeit wieder angesprungen."

    In der seit dieser Saison neu eingeführten Junioren-DM setzte sich wie schon beim Saisonauftakt Sven Haaf und Copilot Michael Köhlbach mit ihrem Citroën Saxo S1600 durch. Der Windecker lief im 1600-ccm-Saxo auf einer hervorragenden sechsten Gesamtposition als bester Pilot mit frontgetriebenem Fahrzeug im Ziel ein und konnte sich damit auch gegen die stärker motorisierten Kit-Cars der Division II durchsetzen. Als Führender der Junioren-DM profitierte er allerdings auch vom Ausfall seiner Kokurrenten: Opel-Werksfahrer Christoph Schleimer (Opel Corsa Super 1600) wurde beim erst zweiten Einsatz seines brandneuen Wettbewerbsfahrzeuges Opfer eines Drosselklappendefekts. Der Finne Kosti Katajamäki (VW Polo Super 1600) war bereits auf der ersten Tagesetappe mit technischem Defekt ausgeschieden.

    Der amtierende Vizemeister Hermann Gassner konnte nicht wie geplant mit seinem neuen Lancer Evo VII starten. So musste er mit seinem altbekannten EvoV antreten. Trotzdem setzte Gassner und Co Siggi Schrankl bei der Havellandrallye die Maßstäbe in der seriennahen Gruppe N. Als souveräner Erstplatzierter in der Division IV (Gruppe N über zwei Liter Hubraum) lief er als Gesamtvierter im Ziel ein und verwies in der allradgetriebenen Division das schwedische Team Oscar Svedlund / Björn Nielsson (Mitsubishi Lancer Evo VI) sowie Marcus Hesse / Uwe Kunze (Mitsubishi Carisma Evo V) auf die Plätze. In der DRM-Gesamtwertung rangiert Gassner nun einen Platz hinter der Divisionssiegerin der DRM-Auftaktveranstaltung, Christine Dietl (Mitsubishi Lancer Evo V), auf dem siebten Rang. In der leistungsschwächsten Division V (Gruppe N bis zwei Liter Hubraum) siegten erneut Peter Corazza / Mandy Querengässer (Honda Civic Type-R). Hinter dem Honda-Duo platzierten sich Horst Rotter / Jens Söbke (Opel Astra OPC) sowie Frank Höhner / Oliver Schumacher (Honda Civic Type-R). Durch den zweifachen Klassensieg haben sich Corazza / Querengässer nun auf dem fünften Rang im DRM-Gesamtklassement platziert.


    Endstand nach 18 Wertungsprüfungen (164,0 km)

    1. Matthias Kahle / Peter Göbel (Skoda Octavia WRC) 1:30.20,9 h
    2. Uwe Nittel / Detlef Ruf (Mitsubishi Lancer Evo VII)+2.00,4 Min.
    3. Sandro Wallenwein / Pauli Zeitlhofer (Mitsubishi Carisma Evo VI) + 2.21,0 Min.
    4. Hermann Gaßner / Siggi Schrankl (Mitsubishi Carisma Evo V) +5.22,3 Min.
    5. Maik Stölzel / Thomas Windisch (Ford Escort WRC) +5.32,6 Min.
    6. Sven Haaf / Michael Kölbach (Citroën Saxo Super 1600) +5.37,8 Min.
    7. Jan de Winkel / Radboud van Hoek (VW Golf 4 Kit Car) +5.39,1 Min.
    8. Martin Möckl / Marcus Poschner (Skoda Octavia Kit-Car) +6.33,5 Min.
    9. Andreas Gerst / Bertram Schwalie (Skoda Octavia Kit-Car) +7.02,3 Min.
    10. Holger Knöbel / Andreas Schwalié (VW Golf Kit-Car) +7.02,6 Min.


    Punktestände DRM nach 2 von 7 Läufen

    Fahrerwertung

    1. Matthias Kahle / Peter Göbel - 80 Punkte
    2. Sven Haaf / Michael Kölbach - 56 Punkte
    3. Sandro Wallenwein / Pauli Zeitlhofer - 54 Punkte
    4. Martin Möckl / Marcus Poschner - 44 Punkte
    5. Peter Corazza / Mandy Querengässer - 40 Punkte
    6. Christine Dietl - 31 Punkte
    7. Holger Knöbel / Andreas Schwalié - 30 Punkte
    7. Hermann Gaßner / Siggi Schrankl - 30 Punkte
    7. Uwe Nittel / Detlef Ruf - 30 Punkte
    10. Frank Höhner / Oliver Schumacher - 27 Punkte

    Junior-DM 1. Sven Haaf / Michael Kölbach - 20 Punkte

    Markenwertung 1. Skoda - 126 Punkte
    2. Citroën - 77 Punkte
    3. Opel - 36 Punkte

     
     
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