22. April 2018
 
 
 aktuell
 report
 VLN
 DTC
 multimedia
 service
 intern
 
News - Deutsche Rallye Meisterschaft
Die erste Etappe geht an Kahle / Göbel
2002-04-07 12:29:56 - jpb

Deutliche Führung für Kahle
 
Links zum Thema
  • Verwandte Headlines
  • Mitsubishi-Piloten kämpfen um Spitzenplätze
    Haaf will Junior- und Marken-Punkte sammeln
    Gaßner startet erstmals im Lancer Evo VII
  • Newsarchiv
  • Alle Berichte auf einen Blick
  • Termine
  • Aktuelle Saison
    Saison 2002
    Mit einem souveränen Auftritt in heimischen Gefilden überzeugte der amtierende Meister Matthias Kahle (Görlitz, Skoda Octavia WRC) mit Co-Pilot Peter Göbel bei der ersten Etappe des zweiten Laufs zur Deutsche Rallye Meisterschaft. Nach 12 WP‘s mit 122,8 km in Wertung führt der Görlitzer (1:07.34,8 Stunden) das Klassement vor dem Mitsubishi-Gespann Uwe Nittel / Detlef Ruf (1.22,8 Min. zurück) an.
    In der Junioren-Wertung liegen vor der zweiten Tagesetappe am Sonntag (41,2 WP-Kilometer) Sven Haaf / Michael Kölbach (Citroën Saxo Super 1600) vor Christoph Schleimer / Michael Wenzel (Opel Corsa Super 1600), die allerdings durch einen Differenzialschaden viel Zeit verloren und mit knapp 20 Minuten Rückstand chancenlos zurückfielen.

    Der zweite Tag der Havellandrallye Berlin-Brandenburg verspricht viel Spannung und Action. So mancher Zweikampf bahnt sich an, und auch die Streckenführung mit über 90 Prozent Schotteranteil wird für Fans und Fahrer gleichermaßen attraktiv. „Ich freue mich richtig darauf“, strahlt der Gesamtleader Matthias Kahle. Sein direkter Verfolger Uwe Nittel hat ebenfalls Grund zur Vorfreude. Der Schwabe geht mit seinem neu aufgebauten Mitsubishi Carisma Evo VII zum ersten Mal auf Schotter an den Start. Nach nur wenigen Testkilometern abseits befestigter Straßen wird es eine spannende Angelegenheit für den Piloten von Streicher Racing: „Ich bin sehr gespannt, wie sich der Carisma Evo VII dort bewegen lässt“, so Nittel. Bei einem Rückstand von weit über einer Minute ist zwar die Chance auf den Gesamtsieg eher gering, doch bei den bekannten Unwägbarkeiten von WP’s auf losem Untergrund ist der Sieg für Skoda-Werksfahrer Kahle keineswegs ausgemachte Sache.

    Auch auf den weiteren Plätzen der Top 10 bleibt die Situation vor dem Schlagabtausch am Sonntag spannend. So liegt etwa der Führende der Juniorenwertung, Sven Haaf, vor den abschließenden sechs WP’S auf einem hervorragenden fünften Gesamtrang und kann sich mit dem Citroën Saxo Super 1600 (Division III) inmitten der Konkurrenten auf den wesentlich leistungsstärkeren Gruppe-A-Fahrzeugen der Divisionen I und II behaupten. „Ich hoffe, dass es auch morgen trocken bleibt“, so der Citroën-Youngster, „dann habe ich vielleicht auch die Chance, den tollen fünften Rang zu verteidigen.“ Nicht nur die prestigeträchtige Platzierung vor den Konkurrenten auf den Zweiliter-Kit-Cars (Division II) und Gruppe-A-Allradlern mit über 2 Litern Hubraum (Division I) spielt dabei eine Rolle. Mit dem Rang unter den Top 10 im Gesamtklassement und dem fast sicheren Sieg in der Division sammelt der Windecker auch Punkte im Kampf gegen Skoda und Opel in der Markenwertung. Nach dem Ausfall des Finnen Kosti Katajamäki (VW Polo Super 1600) liegt auf dem zweiten Platz der Junioren-Wertung Opel-Werksfahrer Christoph Schleimer (Opel Corsa Super 1600).
    Der Obertiefenbacher musste allerdings nach einem Differenzialschaden zu Beginn der Rallye mit Co-Pilot Michael Wenzel (Mehlingen) das Fahrzeug über zwei Kilometer in das WP-Ziel schieben und verlor dabei extrem viel Zeit: „Schade, dass wir jetzt wohl bis zum Ende der Rallye hoffnungslos zurückliegen“, gesteht Schleimer, „aber so haben wir gleichzeitig die Möglichkeit, ohne Erfolgsdruck Testkilometer auf Schotterstrecken zu sammeln“.

    Im Fight der seriennahen Gruppe-N-Fahrzeuge über zwei Liter (Division IV) führt vor der Sonntagsetappe der amtierende Vizemeister Hermann Gassner (Mitsubishi Lancer Evo V). Mit einem siebten Platz im Gesamtklassement konnte er mitten in das Feld der verbesserten Gruppe-A-Fahrzeuge eindringen und dominiert seine Division souverän. Gassners Co-Pilot Siggi Schrankl verrät: „Jetzt hoffen wir, morgen im Schotter noch ein paar Plätze auf die Kit-Cars gut zu machen.“ In der leistungsschwächsten Division V (Gruppe N unter zwei Liter) liegen vor den entscheidenden 41,2 WP-Kilometern wie schon beim Auftaktlauf Peter Corazza / Mandy Querengässer (Honda Civic R) in Führung.


    Stand nach der 1. Etappe:

    1. Kahle, Skoda Octavia
    2. Nittel, Mitsubishi +1:22,8
    3. Wallenwein, Mitsubishi +1:41,3
    4. de Winkel, VW Golf 4 Kit-Car +2:10,4
    5. Haaf, Citroen Saxo +3:00,9
    6. Stölzel, Ford Escort +3:22,6
    7. Gassner, Mitsubishi +3:38,7
    8. Möckl, Octavia Kit-Car +3:46,9
    9. Gerst, Skoda Octavia Kit-Car +4:04,3
    10.Knöbel, VW Golf 4 Kit-Car +4:13,4

     
     
     Navigation: zurück | Seitenanfang | Startseite
    © & Design 2000 - 2018 Sascha Pick