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News - Deutsche Rallye Meisterschaft
Erster Einsatz für Opel Corsa Super 1600
2002-03-06 22:46:17 - jpb

(c) spmm.de
Opel Corsa S1600 in der DRM
 
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    Mit dem neu entwickelten Corsa Super 1600 kehrt Opel nach einjähriger Abstinenz in die Deutsche Rallye-Meisterschaft (DRM) zurück. Wenn am Freitag/Samstag (8./9. März) rund um das bayerische Schongau die Rallye Oberland als erster DRM-Lauf ausgetragen wird, ist aber nicht nur das Fahrzeug neu, sondern auch die Besatzung. Der 215 PS starke Rallye-Corsa wird vom 29 Jahre alten Christoph Schleimer (Obertiefenbach) pilotiert, den eine Jury unter Leitung von Opel-Sportchef Volker Strycek im Rahmen einer Fahrer-Sichtung auswählte. Auf dem "heißen Sitz" des Co-Piloten wird der 25-jährige Michael Wenzel (Mehlingen) Platz nehmen. Für den Einsatz des Corsa ist das in Augsburg beheimatete Opel Rallye Team Holzer unter Leitung von Ronald Holzer verantwortlich.

    "Der Opel Corsa Super 1600 ist für den Einsatz in nationalen Meisterschaften sowie in der Junior-Weltmeisterschaft entwickelt worden. Deshalb bietet die Deutsche Rallye-Meisterschaft ein ideales Einsatzfeld für diese noch junge Kategorie der Super-1600-Fahrzeuge, die sich - davon sind wir überzeugt - positiv entwickeln wird", erklärt Opel-Sportchef Volker Strycek. "Die Rallye Oberland bedeutet für uns eine erste Standortbestimmung, auf die wir sehr gespannt sind." Der Opel Corsa S1600 trifft beim DRM-Auftakt vor allem auf Citroen-Werksfahrer Sven Haaf (Windeck), der bereits über eine einjährige Erfahrung mit dem Saxo S1600 verfügt.

    Christoph Schleimer nimmt die Rallye Oberland gut vorbereitet in Angriff. "Die Vorbereitungszeit war zwar kurz, aber intensiv. Ich habe zwei Mal getestet, einmal mit dem Astra Kit Car und einmal mit dem neuen Corsa", so der 29-jährige. "Der Corsa ist sehr agil und trotzdem gutmütig. Das Ansprechverhalten des Motors ist exzellent, und die Bremsen packen gigantisch zu. Ich fühle mich sehr wohl im Corsa." Beeindruckt war Christoph Schleimer auch von seinem Besuch bei Opel-Partner RML in England, der unter Leitung von OPC-Projektleiter Robert Kübel für Entwicklung und Aufbau des Rallye-Corsa verantwortlich ist. "Wenn solche Rallye-Autos praktisch in Serie gebaut werden, ist das nicht alltäglich", so Christoph Schleimer. Bisher wurden zehn Corsa aufgebaut, unter anderem zum Einsatz in der Junior-WM, in Deutschland, Italien, Polen und Portugal. "In Polen verzeichneten wir unlängst den ersten Sieg des Corsa", berichtet Robert Kübel.

    Die Rallye Oberland, erster von sieben Läufen zur Deutschen Rallye-Meisterschaft, führt an zwei Tagen über insgesamt 506,87 Kilometer mit 19 Wertungsprüfungen(161,14 km), fast ausschließlich über Asphalt. "Ich bin die Rallye Oberland bereits zwei Mal gefahren. Die meisten Prüfungen sind schnell, daher haben wir die längste Übersetzung in den Corsa eingebaut", so Christoph Schleimer. Insgesamt nehmen 70 Teams an der Rallye Oberland teil. Der Opel Corsa Super 1600 startet in der Division drei, die den Gruppe-A- und S1600-Fahrzeugen vorbehalten ist.
    "Auto, Fahrer und Beifahrer sind neu, das Team bewährt und erfahren. Ich bin sicher, dass wir schnell zusammen wachsen werden. Bei der Rallye Oberland wollen wir vor allem ins Ziel kommen und Erfahrungen sammeln", äußert Christoph Schleimer. Wie der Fahrer fiebert auch Co-Pilot Michael Wenzel dem Auftakt mit Spannung entgegen: "Wir freuen uns sehr, mit diesem tollen Auto und in einem professionellen Team eine komplette Saison bestreiten zu können. Das ist eine große Chance und eine Herausforderung zu gleich."

    Mit Unterstützung des Opel Performance Centers (OPC) treten Horst Rotter (Großalmerode) und Beifahrer Volker Schmidt (Schlitz) an der Deutschen Rallye-Meisterschaft 2002 teil. Der 42-jährige Rotter, seit 1986 ausnahmslos auf Opel-Fahrzeugen im Motorsport erfolgreich, pilotiert einen Opel Astra OPC in der Gruppe N bis 2000 ccm.

     
     
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