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News - Rallye Weltmeisterschaft
Peugeot fährt in Monte Carlo Punkte ein
2002-01-23 - sp

Grönholm steuerte den besten Peugeot auf den fünften Platz
 
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    Saison 2002
    Mit den Plätzen fünf und sieben von Marcus Grönholm und Gilles Panizzi hat das Peugeot-Werksteam beim Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft 2002 vier Punkte in der Marken-Wertung gesammelt. (Vorrausgesetzt Loeb behält den Sieg) Alle drei Peugeot-Piloten erreichten nach 15 schwierigen Wertungsprüfungen in den französischen Seealpen das Ziel in Monte Carlo.

    Schotter-Spezialist Grönholm hatte auf den Asphalt-Prüfungen der „Monte“ sogar zwischendurch den dritten Rang belegt, musste sich aber mit Platz fünf begnügen. „Ich bin teilweise zu vorsichtig gefahren“, analysierte der Weltmeister der Saison 2000. „Auf der dritten und letzten Etappe habe ich mich mit der Reifenwahl vergriffen. Ich hatte mich für weiche Reifen entschieden, um auf den eventuell feuchten Strecken auf Nummer sicher zu gehen. Doch der Asphalt trocknete stärker ab als erwartet und ich verlor Zeit.“ Für Grönholm waren viele Prüfungen Neuland: „Wir sind in den vergangenen Jahren hier früh ausgefallen, deshalb kannte ich viele Prüfungen nicht. Beim ersten Durchgang bin ich vorsichtig gefahren und habe beim zweiten Mal attackiert.“

    Lob für Grönholm gab es von Corrado Provera, dem Direktor von Peugeot Sport: „Marcus ist eine gute Rallye gefahren und hat für sich und für Peugeot Punkte geholt.“ Trotzdem war Provera nicht ganz zufrieden. „Wir waren hier nicht ganz auf dem Niveau unserer Hoffnungen“, kommentierte er. Am ersten Tag hatte der Franzose Gilles Panizzi durch einen Defekt am Hydrauliksystem 2.10 Strafminuten am Service kassiert. „Danach war er nicht mehr voll konzentriert und brauchte viel Zeit, bis er sein Tempo wieder fand“, so Provera. „Ohne die Strafzeit wäre Gilles Zweiter oder Dritter geworden. Aber die Tatsache, dass trotzdem noch jemand vor ihm ins Ziel gekommen wäre, zeigt, dass es für uns noch Arbeit gibt.“

    Weltmeister Richard Burns beendete seine erste Rallye im Peugeot 206 WRC mit dem achten Rang. „Das ist kein phantastisches Resultat, aber ich muss mich noch an das Auto gewöhnen. Ich fühle mich mit dem Peugeot noch nicht richtig vertraut. Wir werden in den kommenden Wochen daran arbeiten, eine Abstimmung zu finden, die mir mehr entgegen kommt. Außerdem möchte ich meine Sitzposition verändern.“ Auf der ersten Etappe war Richard Burns durch einen Ausritt zurückgefallen. „Es wäre schön gewesen, einige Punkte mitzunehmen. Aber das ist kein Desaster. Es wäre schlimmer, wenn ich am ersten Tag ausgefallen wäre und nicht die Chance gehabt hätte, mein Auto besser kennen zu lernen“, meinte er.

    Bei der Schweden-Rallye (1.-3. Februar), die Peugeot in den vergangenen beiden Jahren gewann, hat die Löwen-Mannschaft wieder gute Siegchancen. „Wir haben drei Piloten, die dort gewinnen können“, schaut Corrado Provera optimistisch in die Zukunft.

     
     
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