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News - Rallye Weltmeisterschaft
Vorläufiger Sieg für Loeb, Kremer auf Platz 15
2002-01-21 - sp

Mäkinen: Wird er noch zum Sieger erklärt?
 
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    Saison 2002
    Die ersten Sieger der Saison 2002 heißen vorerst Sebastien Loeb und sein Beifahrer Daniel Elena. Der jungen Franzosen gewannen die 70. Ausgabe Rallye Monte Carlo mit einem Vorsprung von 45,9 Sekunden vor dem mehrfachen Weltmeister Tommi Mäkinen. Aber der Sieg der des jungen Citroen-Duos ist noch nicht endgültig. Nach einer zwei Minutenstrafe, die Loeb für einen unerlaubten Reifenwechsel bekam legte sein Team Einspruch ein und wartet jetzt auf die endgültige Entscheidung. „Es ist ein unglaubliches Gefühl. Ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Es war sehr schwer gegen Tommi (Mäkinen) zu kämpfen aber ich habe zu jeder Zeit alles versucht. Ich fühle mich als Sieger und egal ob ich den Sieg jetzt behalte oder nicht bin ich zu frieden. Die Fahrer und auch die Fans haben gesehen, dass die Rallye auf den Prüfungen und nicht wegen einem Reifenwechsel gewonnen wurde. Und ich habe den Kampf gewonnen“, sagte Sebastien Loeb über glücklich nachdem er den Sieger-Champus versprüht hatte.
    Wenn Sebastien Loeb seinen Sieg noch verlieren sollte, wäre Tommi Mäkinen, der seine erste Rallye für Subaru bestritt, der lachende Sieger und hätte die Rallye Monte Carlo zum vierten Mal in Folge gewonnen. Die Subaru WRC 2002 von Mäkinen und seinem Teamkollegen Petter Solberg liefen ohne irgendwelche technischen Probleme. Nachdem Mäkinen am Morgen der dritten Etappe seinen Rückstand etwas verkürzen konnte ließ er alles etwas langsamer angehen, weil er damit rechnete, das Loeb seinen Vorsprung auf Grund seiner zweiminütigen Zeitstrafe verlieren würde. „Im Moment fühle ich mich nicht so gut. Wir waren heute Morgen alle darauf eingestellt, dass wir heute einen harten Kampf gegen Sebastien (Loeb) kämpfen müssen und wir wussten, dass die Bedingungen für uns und unsere Pirelli-Reifen perfekt waren. Aber dann erfuhren wir, dass wir gar nicht mehr pushen mussten und ließen es langsam angehen. Als wir dann am Nachmittag erfahren haben, dass es wohl doch keine Zeitstrafe gab, waren wir natürlich enttäuscht und müssen jetzt abwarten was passiert“, gab der neue Subaru-Star zu Protokoll.
    Dritter hinter dem Führungs-Duo wurde der der spanische Ford-Pilot Carlos Sainz. Er steuerte seinen 2002er Ford Focus RS WRC auf den dritten Rang, einen Platz vor seinem Teamkollegen Colin McRae. „Wir sind ganz zufrieden“, sagte der Spanier, „Zu Beginn der Rallye machten wir uns Sorgen über die französischen Fahrzeuge aber unsere Autos liefen einfach super und die Reifen haben das Übrige dazu getan. Fazit: Die Rallye war ein guter Start in die neue Saison. Wir sind zufrieden.“
    Das Ergebnis der Ford-Werksmannschaft wurde durch den vierten Platz von McRae abgerundet. „Es ist gut direkt bei der ersten Rallye der Saison Punkte zusammeln, aber ich bin auch ein wenig enttäuscht. Eigentlich wäre der dritte Platz für uns möglich gewesen. (McRae verlor durch Motorprobleme am Abend der zweiten Etappe Zeit.) Auch wenn der Unterschied zwischen Platz drei und vier nur einen Punkt beträgt kann dieser eine Punkt am Ende der Saison zu einem ganz wichtigen werden“ sagte der Ford-Pilot Colin McRae im Ziel des Saisonauftaktes.
    Der beste Peugeot wurde vom Weltmeister aus der Saison 2000 pilotiert. Marcus Grönholm wurde fünfter.
    Der beste Deutsche war Armin Kremer. Bei seinem ersten Einsatz im Ford Focus belegte er den fünfzehnten Platz in der Gesamtwertung.


    Die Top10 des Gesamtklassements:

    1 Loeb (F) Citroen 3h 58m 44.8
    2 Mäkinen (FIN) Subaru +45.9
    3 Sainz (E) Ford +2m 01.6
    4 McRae (GB) Ford +2m 43.9
    5 Grönholm (FIN) Peugeot +2m 53.3
    6 Solberg (N) Subaru +3m 15.5
    7 Panizzi (F) Peugeot +4m 06.0
    8 Burns (GB) Peugeot +5m 02.3
    9 Delecour (F) Mitsubishi +5m 21.6
    10 Gardemeister (FIN) Skoda +7m 28.3

    Die Top6 der Junior-Wertung:

    1 Duval (B) Ford 4h 25m 06.2
    2 Caldani (I) Peugeot +4m 14.9
    3 Feghali (RL) Ford +7m 10.4
    4 Carlsson (S) Ford +7m 24.1
    5 Doppelreiter (A) Peugeot +9m 47.6
    6 Schelle (D) Suzuki +9m 50.4

    Aktueller Stand der Weltmeisterschaft nach 1 von 14 Wertungsläufen:

    FIA Fahrerwertung:
    Loeb (F) 10, Makinen (FIN) 6, Sainz (E) 4, C. McRae (GB) 3, Gronholm (FIN) 2, Solberg (N) 1

    FIA Markenwertung:
    Subaru 12, Ford 10, Peugeot 4

    FIA Junior-Weltmeisterschaft (nach 1 von 6 Rallies):
    Duval (B) 10, Caldani (I) 6, Feghali (RL) 4, Carlsson (S) 3, Doppelreiter (A) 2, Schelle (D) 1

     
     
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