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News - Rallye Weltmeisterschaft
Grönholm gewinnt die Rallye Australien 2001
2001-11-04 - sp

 
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    Marcus Grönholm heißt der glückliche Gewinner der diesjährigen Ausgabe der Rallye Australien. Mit seinem Peugeot 206 WRC konnte er nach drei Tagen hartem Kampf seinen zweiten Saison-Sieg einfahren. Er gewann mit 40 Sekunden Vorsprung auf den britischen Subaru-Pilot Richard Burns. Der neue Führende in der Meisterschaft ist der Schotte Colin McRae, der mit seinem fünften Platz in „Down Under“ zwei Punkte kassierte, und jetzt 42 Zähler auf seinem Punktekonto hat. „Heute lief alles gut, aber das war nicht das beste Wochenende für uns“, sagte der 33-jährige Schotte. „Wir hätten einen Platz auf dem Podium einfahren können, wenn da nicht das Desaster vom Freitag wäre. Ich kann das immer noch nicht glauben, aber das ruinierte uns unsere ganze Rallye. In England müssen wir noch mal alles geben. Denn bei drei Fahrern, die nur von zwei Punkten in der Meisterschaft getrennt werden ist die Rechnung einfach: Wer in England gewinnt, wird Meister.“
    McRae kam etwas zu spät und durfte am Freitag nicht seine Startposition für die zweite Etappe wählen, so dass er der erste Fahrer auf der zweiten Etappe war und durch den losen Schotter sehr benachteiligt war. Der viermalige Mitsubishi-Weltmeister, der den sechsten Platz belegte, bekam folglich nur einen Punkt und liegt jetzt mit 41 Punkten auf dem zweiten Platz in der Weltmeisterschaftswertung. „Es war eine sehr schwere Rallye, besonders die ersten beiden Tage. Aber nach dem wir Samstagabend die Balance verändert hatten, war ich am dritten Tag sehr zu frieden. Wir müssen uns jetzt mit allen Kräften auf die RAC Rallye vorbereiten. Denn das wird ein sehr harter Kampf und es gäbe für uns nichts Schöneres als mit dem neuen Auto den Titel zu gewinnen. Vor England werden wir noch mal viel Testen und wir haben auch neue Teile die zum Einsatz kommen“, sagte der Finne nach der Rallye.
    Durch seine sechs gewonnen Punkte schließt der Brite Richard Burns zu den beiden Führenden auf und liegt mit 40 Punkten weiterhin auf dem dritten Rang. „Wir konnten nicht wirklich was gegen den Speed von Marcus (Grönholm) tun, aber wir haben unser Bestes gegeben. Natürlich ist man als zweiter nie glücklich aber ich habe gute Chancen meine Heimrallye zu gewinnen und wenn ich das schaffe, dann bin ich Meister“, sagte der Brite Ziel der Rallye.
    Die aktuelle Situation an der Spitze der Meisterschaft lässt auf ein spannendes Finale in England hoffen. Nach dem aktuellen Punktestand haben also noch vier Fahrer in England die Chance, die Meisterkrone einzufahren. Der vierte im Bunde, der Ford-Fahrer Carlos Sainz, hat dabei die geringsten Chancen. Für einen Titelgewinn des Spaniers müssten alle drei Fahrer, die in der Meisterschaft vor ihm liegen bei der RAC Rallye, einem Ausfall zum Opfer fallen oder nicht in die Punkte fahren und Sainz müsste gewinnen.
    Alle anderen Fahrer haben keine Chance mehr beim Finallauf die Meisterschaft zu gewinne. In der Teamwertung haben nur noch Ford und Peugeot die Chance den Titel einzufahren. Peugeot führt nach dem guten Ergebnis bei der Rallye Australien mit vier Punkten vor Ford.
    Auf dem dritten Rang landete am Ende der französische Peugeot-Fahrer Didier Auriol vor seinem Teamkollegen Harri Rovanperä, der das gute Peugeot-Ergebnis mit seinem vierten Platz abrundete. Als siebter kam der zweite Subaru von Petter Solberg ins Ziel. Auf den weiteren Positionen liefen Sainz (Ford), Panizzi (Peugeot) und Alister McRae (Hyundai) ein. Nicht ins Ziel kamen der dritte Ford-Pilot Francois Delecour, der sein Ford-Focus WRC nach einem Unfall abstellen musste, und der dritte Subaru-Fahrer Toshihiro Arai dessen Impreza WRC einen Motorschaden erlitt.

    Der Sieg in der Gruppe-N ging an Ordynski / Stewart in einem Mitsubishi Lancer.

    Der vierzehnte von vierzehn WM-Läufen findet vom 22. bis 25. November in England statt.

    Die Top10 der Rallye Australien:
    1. M Grönholm/T Rautiainen FIN Peugeot 206 3hr 17min 01.3sec 2. R Burns/R Reid GB Subaru Impreza 3hr 17min 41.7sec 3. D Auriol/D Giraudet F Peugeot 206 3hr 18min 21.4sec 4. H Rovanperä/R Pietilainen FIN Peugeot 206 3hr 18min 32.2sec 5. C McRae/N Grist GB Ford Focus RS 3hr 18min 41.3sec 6. T Mäkinen/T Hantunen FIN Mitsubishi Lancer 3hr 20min 04.0sec 7. P Solberg/P Mills N Subaru Impreza 3hr 20min 42.5sec 8. C Sainz/L Moya E Ford Focus RS 3hr 22min 00.5sec 9. G Panizzi/H Panizzi F Peugeot 206 3hr 22min 10.3sec 10 A McRae/D Senior GB Hyundai Accent 3hr 24min 33.0sec

    Die Fahrerwertung nach 13 von 14 Läufen:
    1. C McRae 42pts 2. T Mäkinen 41pts 3. R Burns 40pts 4. C Sainz 33pts 5. H Rovanperä 30pts 6. M Grönholm 26pts

    Die Markenwertung nach 13 von 14 Läufen:
    1. Peugeot 90pts 2. Ford 86pts 3. Mitsubishi 69pts 4. Subaru 62pts 5. Skoda 15pts 6. Hyundai 13pts

     
     
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