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News - Rallye Weltmeisterschaft
Panizzi - Zweiter Sieg in San Remo
2001-10-08 - sp

 
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    Beim elften Lauf zur Rallye Weltmeisterschaft 2001, der Rallye San Remo, konnte der Vorjahressieger Gilles Panizzi, seinen Erfolg wiederholen. Nach dem sich am ersten Tag die Citroen Xsara-Piloten als harte Konkurrenz erwiesen, kam dann am Samstagmorgen die Erleichterung für die Kontrahenten. Der bis dahin führende Citroen-Fahrer Jesus Puras musste sein Xsara WRC nach einem Abflug abstellen und die Rallye beenden. Der zweite Citroen, der von Philippe Bugalski pilotiert wurde, kam nur eine Etappe weiter als sein Teamkollege. Bugalski musste sein WRC auf der elften Wertungsprüfung mit Problemen an der Benzinpumpe abstellen. "Ich war zu schnell in der Kurve und traf dann eine Mauer, die mir die Aufhängung zerstörte. Wir mussten leider aufgeben. Natürlich sind wir enttäuscht, aber das passiert manchmal, wenn man versucht eine Rallye gegen so gute Fahrer und Fahrzeuge zu gewinnen. Aber wir haben gezeigt, dass wir mit unserem Auto wettbewerbsfähig sind und wir wollen auf Korsika wieder um den Sieg fahren", sagte Jesus Puras nach seinem Ausfall enttäuscht.
    Auf der zweiten Etappe konnte Gilles Panizzi dann seine Führung auf 34,5 Sekunden ausbauen. In zweiter Position folgte der junge Franzose, Sebastien Loeb, im dritten und einzigen im Feld verbliebenen Citroen Xsara WRC. Loeb profitierte vom Pech seiner Teamkollegen und rutschte auf den dritten Platz. Dort lieferte er sich einen Kampf mit Didier Auriol, den Loeb, nachdem er auf WP11b seine erste WP-Bestzeit in der Rallye-Weltmeisterschaft eingefahren hatte, überholte und den zweiten Platz übernahm. Den zweiten Platz gab Loeb dann bis ins Ziel nicht mehr ab. Er verkürzte den Rückstand, auf seinen erfahrenen Landsmann Gilles Panizzi, auf 11,4 Sekunden und fuhr einen sehr guten zweiten Platz ein. Loeb dankte dem Citroen-Team, dass sie ihm die Chance gaben, sein Können unter Beweis zustellen. Und mit einem zweiten Platz hat der Führende der 1600er-WM das wohl mehr als bewiesen. Auch wenn er das Team mit seiner Leistung überzeugen konnte, wird er bei der nächsten Rallye wieder in sein Citroen Saxo Kit-Car klettern müssen. "Ich habe heute Morgen nicht wirklich an einen Sieg gedacht. Ich habe immer versucht eine gute Geschwindigkeit zu halten und bei den schwierigen Bedingungen keine Fehler zu machen. Das ist das Einzige was ich während der gesamten Veranstaltung versucht habe. Besonders nach den Ausfällen von Jesus (Puras) und Philippe (Bugalski). Für mich war das ein fantastischer Erfolg. Ich hoffe, ich bekomme bald wieder eine Chance das WRC zu fahren, denn ich möchte mehr Erfahrung sammeln, denn das war am ganzen Wochenende mein größter Nachteil. Aber mein Ergebnis ist auch ein Erfolg für die 1600er-WM. Denn man hat gesehen, was passieren kann", sagte ein strahlender Sebastien Loeb nach seinem großen Erfolg bei seiner Premiere im Citroen Xsara WRC.
    Das die Bedingungen teilweise mehr als schwer waren bestätigten alle Fahrer und war auch für alle Zuschauer mehr als offensichtlich. Am Finaltag der Rallye gab es vier Wertungsprüfungen, die unter gemischten Bedingungen gefahren wurden. Erschwert wurde die Sicht durch starken Nebel und die Fahrt durch Wasserlachen auf den Straßen. "Es war heute sehr schwer, weil die Straßen sehr rutschig waren und ich wusste, dass mir Sebstien (Loeb) sehr nah kommen würde. Ich war in der vorletzten Prüfung etwas zu vorsichtig und als erster auf der Strecke zu sein, war auch kein Vorteil. Es gab viele gefährlich rutschige Stellen unter all den Bäumen und Blättern, die die Straße bedeckten. Aber ich bin glücklich hier gewonnen zu haben und kann die Rallye Korsika kaum erwarten", sagte der Sieger Gilles Panizzi nach seinem Erfolg in den Bergen von Oberitalien. Das komplett französische Podium wurde von Peugeot-Fahrer Didier Auriol komplettiert, der nach drei Tagen den dritten Platz einfahren konnte. "Ich bin froh, dass ich es geschafft habe das Ziel zu erreichen. Die Bedingungen auf den letzten WPs waren fast unzumutbar. Es war schwer den Wagen auf der Strecke zu halten. Aber wir haben gezeigt, dass unser Team wettbewerbsfähig ist und das war sehr wichtig", teilte Auriol nach seinem dritten Platz mit. Vierter wurde der spanische Ford-Pilot Carlos Sainz vor dem einheimischen Privatfahrer Travaglia, der ein Peugeot 206 WRC fuhr. "Wenn mir vor dem Start der Rallye jemand gesagt hätte, wir würden hier drei Punkte einfahren, dann hätte ich gelacht. Dementsprechend sind wir froh mit unserer Platzierung. Wir haben viel riskiert und es hat sich ausgezahlt. Nun müssen wir sehen, wie unser Auto auf Korsika funktioniert", sagte Sainz.
    "Heute Nachmittag war kein guter Zeitpunkt um auf Zeiten und Positionsjagd zu gehen. An manchen Stellen war es echt gefährlich bei den schlechten Wetterbedingungen. Der Nebel zerstörte die Sicht fast komplett. Nachdem wir die Differentialprobleme aussortiert hatten, konnten wir respektable Zeiten fahren. Ich weiß aber nicht ob uns das reicht um auf Korsika zu punkten", sagte der Schotte Colin McRae. McRae wurde achter und teilt sich weiterhin die Führung in der WM-Wertung mit dem Mitsubishi-Pilot Tommi Mäkinen. Mäkinen konnte die erste Rallye in seinem brandneuen Mitsubishi WRC nicht beenden. Er musste sein Auto nach einem Unfall, einem verlorenen Rad und Problemen am ersten Tag, auf der WP 19 endgültig abstellen. Sein Teamkollege Freddy Loix kam als zwölfter ins Ziel. Der einzige Subaru, der das Ziel sah, war der von Petter Solberg auf dem neunten Rang. Sein Teamkollege Richard Burns beendete die Rallye schon nach einem Unfall am ersten Tag. Der Subaru von Markko Martin, kam nach einem Überschlag auf WP 19 auf dem Abschleppwagen in den Servicepark. Und der Subaru von Arai verlor auf WP neun ein Rad und musste abgestellt werden. In der Gruppe N siegte Fiorio und bei den 1600ern siegte Dallavilla zum ersten Mal. Die nächste Veranstaltung findet vom 18. bis 21. Oktober auf Korsika statt.

    Die Top 10 der Gesamtwertung:
    1 Panizzi (F) Peugeot 4h 05m 49.5 2 Loeb (F) Citroen +11.4 3 Auriol (F) Peugeot +54.9 4 Sainz (E) Ford +1m 11.9 5 Travaglia (I) Peugeot +1m 32.8 6 Delecour (F) Ford +2m 28.6 7 Gronholm (FIN) Peugeot +2m 47.3 8 C.McRae (GB) Ford +3m 53.7 9 Solberg (N) Subaru +3m 59.9 10 Jean-Joseph (F) Peugeot +4m 01.5

    Stand der Fahrerwertung nach dem 11. Lauf zur Rallye Weltmeisterschaft 2001:
    Mäkinen (FIN) & McRae (GB) 40, Sainz (E) 33, Burns (GB) 31, Rovanperä (FIN) 27, Grönholm (FIN) & Panizzi (F) 16, Delecour (F) & Auriol (F) 15, Solberg (N) & Loix (B) 9, Schwarz (D) 7, Rådström (S) & Loeb (F) 6, Gardemeister (FIN) 5,Arai (J) 3, Martin (EE) & Travaglia (I) 2, A. McRae (GB) & Hagstrom (FIN) & Bugalski (F) & Pozzo (RA) 1.

    Stand der Teamwertung nach dem 11. Lauf zur Rallye Weltmeisterschaft 2001:

    Stand der Gruppe N-Wertung nach dem 11. Lauf zur Rallye Weltmeisterschaft 2001:
    Pozzo (RA) 65, Trelles (ROU) 26, Ligato (RA) & Stohl (A) 22, Blomqvist (S) 14, Gillet (CH) & Walfridsson (S) & Da Silva & Fiorio (I) 10,others.

    Stand des FIA Super 1600 Cups nach vier von sechs Läufen:
    Loeb (F) 30, Dallavilla (I) 24, Stenshorne (N) & Cols (B) 7, Basso (I) & Fontana (I) & Duval (F) 6, Valimaki (FIN) & Magaud (F) 4, Robert (F) & McShea (GB) 3, Vallejo (E) & Chemin (I) & Ceccato (I) & Galanti (PY) 1.

     
     
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