25. April 2018
 
 
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News - Rallye Weltmeisterschaft
Puras führt vor Panizzi
2001-10-05 - sp

 
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    Saison 2002
    Die beiden französischen Hersteller in der Rallye Weltmeisterschaft, Peugeot und Citroen, dominierten den ersten Tag des elften Laufes zur Rallye WM 2001. Auf den ersten sechs Wertungsprüfungen der Rallye Neuseeland wurden alle Bestzeiten auf französischen Autos erzielt. Genaugenommen wurden acht WPs gefahren. Die WP zwei und sechs, Langan und Rezzo wurden in zwei Teile aufgeteilt. Am Ende der ersten Etappe, der reinen Asphalt Rallye, führte der Spanier Jesus Puras das gesamte Feld an. Puras führt mit einem Vorsprung von 1,5 Sekunden auf den besten Peugeot, der von Gilles Panizzi pilotiert wird. "Heute lief alles sehr gut. Wir hatten keine großen Probleme. Nur auf der dritten WP hatten wir Vibrationen, was aber nicht so schlimm war. Das Auto fühlt sich gut an und ich genieße den Kampf um die Spitze, sagte der Führende am Abend des ersten Tages. Beeindruckend schnell war der jüngste Citroen-Fahrer Sebastien Loeb. Normalerweise mit einem Citroen Saxo Kit-Car in der 1600er-WM unterwegs, bekam er die Chance in San Remo mit einem Xsara WRC an den Start zugehen und zeigte sein Können, indem er schon nach der ersten WP auf dem achten Gesamtrang lag. Im Laufe des Tages konnte er sich dann in die Punkte vorarbeiten und belegte nach sechs Wertungsprüfungen den guten fünften Platz. Nach der ersten Prüfung fühlte sich der Franzose mit seinem Setup nicht ganz wohl. Es brachte ihn immer wieder zu nah an seine Limits. Aber im ersten Service ließ Panizzi sein Auto etwas umbauen und fühlte sich sofort wohler. Panizzi holte auf seinem Peugeot 206 WRC die Bestzeit auf der ersten und zweiten WP. "Jetzt ist mein Auto absolut perfekt. Ich fühle mich wohl und freue mich auf den Kampf mit Jesus und vielleicht sogar Marcus. Die Zeiten von Marcus überraschen mich nicht, er wird mit jeder Asphalt Rallye, die er bestreitet, schneller", sagte ein zufriedener Gilles Panizzi. Der amtierende Weltmeister und Schotterspezialist, Marcus Grönholm, liegt nach dem ersten Tag auf der sechsten Position. "Ich weiß nicht, ob wir eine Chance haben, die Rallye zu gewinnen, aber wir sind hier und wir kämpfen", lautete die Kampfansage des Weltmeisters an seine Kontrahenten.
    Auf dem dritten Rang landete der Franzose Bugalski im zweiten Citreon Xsara WRC. Sein Landsmann Didier Auriol, der im Dienst von Peugeot steht, liegt auf Platz vier. Das beste nicht französische Auto ist der Ford Focus des Spaniers Carlos Sainz. Sainz liegt auf dem siebten Platz. "Wir haben Fortschritte gemacht seit der Rallye Spanien und sind schneller geworden. Das Auto fühlt sich gut an und lässt sich auch gut fahren, aber wir sind nicht schnell genug. Aber eigentlich bin ich froh, dass das Auto hält", gab der Spanier zu Protokoll. Sein Teamkollege, der Schotte Colin McRae, belegte nach Problemen nur den dreizehnten Rang.
    "Das verbessert meine Chancen auf den Sieg in der Weltmeisterschaft nicht besonders", teilte McRae enttäuscht mit. Der dritte Ford Focus von Francois Delecour liegt auf dem achten Gesamtrang. Schon nach vier Kilometern nicht mehr im Wettbewerb war der Brite Richard Burns, der die letzte Veranstaltung in Neuseeland für sich entscheiden konnte. Er kam von der Strecke ab und musste aufgeben. "Eigentlich weiß ich immer noch nicht so genau, was passiert ist. Wir fuhren in die Kurve wie in jede andere auch. Aber im Scheitelpunkt der Kurve konnte das Auto einfach keinen Grip aufbauen, wie das normalerweise geschieht und wir rutschten von der Straße. Bei Tommi (Mäkinen) und Colin (McRae) läuft es bisher aber auch nicht so gut. Ich hoffe die anderen Fahrer können verhindern, dass einer von ihnen in die Punkte fährt. Das würde meine Chancen in Sachen Meisterschaft stark verbessern", sagte Burns. Mäkinen, der zum ersten Mal mit seinem Mitsubishi WRC eine Rallye bestreitet, klagte über Getriebeprobleme auf der ersten WP. "Es ist schon frustrierend. Wir haben viel Zeit verloren und wissen immer noch nicht, ob das Auto wettbewerbsfähig ist", sagte ein enttäuschter Mäkinen am Abend des ersten Tages. Nicht mehr dabei sind der deutsche Skoda-Pilot Armin Schwarz und Piero Liatti im Hyundai Accent WRC. Schwarz und Liatti mussten ihre Arbeitsgeräte schon auf der ersten WP des Tages abstellen. Für den zweiten Tag der San Remo lautet die Wettervorhersage: Bewölkt mit vereinzelten Regenschauern.

     
     
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