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News - Rallye Weltmeisterschaft
McRae und Mäkinen teilen sich die WM-Spitze
2001-09-29 - sp

 
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    Saison 2002
    Der schottische Ford-Fahrer Colin McRae konnte, nach seinem zweiten Platz in Neuseeland, mit dem derzeit WM-Führenden Mitsubishi-Piloten Tommi Mäkinen gleichziehen. Die beiden Führenden in der WM-Wertung haben jetzt 40 Zähler auf ihrem Punktekonto. Bei der Teamwertung übernahm das Ford-Team mit 10 Punkten die Führung und hat nun 76 Punkte. Der Sieger der Rallye Neuseeland, Richard Burns, liegt mit derzeit neun Punkten Rückstand auf dem dritten Platz der Tabelle. Subaru belegt in der Teamwertung Platz drei. Hinter dem Subaru-Piloten Burns liegt, mit einem Punkt weniger, der zweite Ford-Pilot Carlos Sainz. Mitsubishi und Ford konnten in der Vergangenheit bisher einen Titel in der Teamwertung einfahren. Bei den WM-Siegen in der Fahrer-WM hat der japanische Hersteller Mitsubishi aber die Nase vorn. Hier steht’s im Vergleich zwischen den beiden Teams 4:2. Mitsubishi konnte mit Tommi Mäkinen (FIN) von 1996 bis 1999 viermal die WM-Krone ergattern. Ford hingegen gewann in den Jahren 1971 und 1981 zweimal die WM mit den Fahrern Björn Waldegaard (S) bzw. Ari Vatanen (FIN). Es wird also ein spannender Kampf um den Sieg 2001 erwartet. Zumal Mitsubishi auch ab der nächsten Veranstaltung (Rallye San Remo 4.- 7. Oktober) sein brandneues World Rally Car (WRC) einsetzt. Mitsubishi setzte bisher immer auf die Gruppe A-Version des Lancers und entwickelte seit 1996 sieben Evolutionsstufen. Die bisherigen Tests stimmten das Team positiv. „Als ich das Auto das erste Mal gefahren bin, hatte ich ein sehr gutes Gefühl. Die Balance ist sehr gut und alles läuft perfekt. Wir brauchen bei der San Remo ein gutes Ergebnis und ich glaube mit diesem Auto haben wir eine gute Chance“, sagte der Finne Mäkinen nach Tests im Mitsubishi WRC.
    Das Mitsubishi-Team ist dafür bekannt, das es keine halben oder unausgereifte Sachen macht. Und in Expertenkreisen wird nicht davon geredet, dass Mäkinen und Loix mit ihrem neuen Einsatzgerät einen großen Nachteil haben. Auch bei der Konkurrenz sieht es nicht danach aus, als ob man Schwierigkeiten mit dem neuen WRC erwartet. „Wir haben das ganze Jahr viel Kraft in die Weiterentwicklung und Verbesserung unseres Focus WRCs gesteckt, aber die Konkurrenz wird nicht geschlafen haben. Auf Schotter ist die Kombination Focus WRC mit Pirelli-Reifen die stärkste. Aber wir wissen, dass das auf Asphalt, und die Rallye San Remo ist eine reine Asphalt Rallye, nicht der Fall ist“, gab aber ein trotzdem positiv gestimmter Colin McRae zu Protokoll.
    Bei noch vier zu fahrenden Veranstaltungen, Rallye San Remo eingeschlossen, hat auch der britische Subaru-Pilot Richard Burns noch eine Chance auf den Titel. Nicht so gut läuft es in diesem Jahr für das französische Peugeot-Team. In der Fahrer-Wertung belegt der beste Fahrer Harri Rovanperä mit 27 Punkten den fünften Platz und in der Team-Wertung liegt Peugeot nur auf dem vierten Platz. Die Weltmeistermannschaft aus dem vergangenen Jahr hatte sich vor Saisonbeginn gewiss etwas anderes vorgestellt. Aber für den WM-Lauf in Oberitalien ist das Team sehr zuversichtlich. „Wir haben hier vor einem Jahr gewonnen und auch dieses Jahr in Spanien konnten wir auf Asphalt siegen. Warum sollten wir das nicht auch bei der San Remo können“, sagte Peugeot-Sportdirektor Corrado Provera. Teamchef Jean-Pierre Nicolas hat für die Asphaltveranstaltung den Asphaltspezialisten Gilles Panizzi, Sieger des letzten Jahres, und Didier Auriol, Sieger der Rallye Spanien 2001, nominiert. Der amtierende Weltmeister Marcus Grönholm, eigentlich als Schotterspezialist bekannt, sagte: „Ich war da im vergangenen Jahr sehr schnell und die diesjährige Version des Peugeot 206 WRC ist bei Tests um einige Zehntelsekunden schneller gewesen. Ich habe ein gutes Gefühl für die San Remo.“

     
     
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