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News - Rallye Weltmeisterschaft
Eriksson führt in Neuseeland
2001-09-21 - sp

 
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    Mit einer großen Überraschung endete der erste Tag der Rallye Neuseeland. Nach der achten Wertungsprüfung führt der Hyundai-Pilot Kenneth Eriksson die Rallye an. Zum ersten Mal, in der Geschichte der Rallye Weltmeisterschaft, führt ein Hyundai eine Rallye an. Kenneth Eriksson konnte nach der sechsten WP, die über die Startposition für den zweiten Tag entscheidet, die Führung von Peugeot Marcus Grönholm übernehmen. Der Weltmeister sollte sich, nach Aussage des Peugeot-Sportdirektors Corrado Provera, zurückfallen lassen, um für den zweiten Tag eine bessere Startposition zu erlangen. "Wir hatten uns dann darauf konzentriert, hinter den beiden Ford in die zweite Etappe zu starten. Doch unsere Taktik ging leider nicht auf, und wir sind trotzdem vor ihnen. Jetzt hoffe ich auf Regen, denn dann bedeutet die zweite Startposition keinen Nachteil für uns", sagte der Finne Marcus Grönholm im Ziel der ersten Etappe.
    Grönholm und sein Co-Pilot Rautiainen gehen aus der zweiten Startposition in die zweite Etappe. In Neuseeland wird von allen Fahrern ein großer Wert auf die Taktik gelegt. Nach Möglichkeit nicht aus der ersten Position starten, lautet die Devise. Die beiden anderen Fahrer, die für das französische Peugeot-Team ins Lenkrad greifen, Didier Auriol und Harri Rovanperä landeten am ersten Rallyetag nur auf den Plätzen elf und zwölf. Auf dem dritten Rang beendete der Ford-Fahrer Carlos Sainz die Auftaktetappe der Rallye Neuseeland. "Der dritte Platz ist kein guter Platz zum Starten. Der achte oder der zehnte Platz wäre für morgen um einiges besser gewesen. Ich fürchte wir werden mit dieser Startposition eine Menge Zeit verlieren", sagte der spanische Fahrer. Colin McRae, der Teamkollege des Spaniers, belegte mit knapp neun Sekunden Rückstand auf Sainz den vierten Platz in der Tageswertung. "Es ist fast ideal gelaufen. Ein siebter oder achter Platz wäre besser gewesen, denn auch als Vierte auf der Strecke haben wir noch das Problem der dreckigen rutschigen Straßen. Und dieses Problem wird uns auch noch durch die ganze Rallye verfolgen, außer es regnet", gab ein zufriedener McRae zu Protokoll. Der beste Subaru landete auf dem fünften Platz. Der Norweger Petter Solberg ging als Neunter auf die Strecke, fuhr Bestzeit auf den WPs zwei und drei und beendete den Tag als fünfter. Sein Vorwärtsdrang wurde allerdings auf den WPs fünf und sechs durch Motorprobleme stark eingeschränkt. Solberg liegt 44 Sekunden hinter dem Führenden Eriksson. Eine ziemlich gute Ausgangsposition für das zweite Drittel der Rallye hat der Brite Richard Burns inne. Burns wurde in seinem Subaru Impreza WRC 2001 neunter. "Wir haben jedes Risiko vermieden und sind froh im unteren Drittel der Topten gelandet zu sein", sagte Burns. Der viermalige Weltmeister Tommi Mäkinen landete in seinem Mitsubishi nur auf dem, für ihn enttäuschenden vierzehnten Rang. Stark benachteiligt, weil er als erster auf die Strecke musste, verlor er über zwei Minuten auf die Spitze. Mäkinen sagte: "Ich fand es heute extrem schwer. Auf dem lockeren Schotter haben wir viel Zeit verloren und ich weiß nicht, ob wir das wieder aufholen können."
    Zu allem Überfluss hatte Mäkinen auch noch einen Dreher zu verzeichnen. Auf der zweiten Etappe müssen die Fahrer acht Wertungsprüfungen über 176,29 Kilometer überwinden. Die Wettervorhersage lautet: Bewölkt mit vereinzelten Regenschauern. Der Regen würde den Fahrern, die zur Zeit an der Spitze liegen, sehr gelegen kommen, da sie bei nasser Strecke nicht so viel Zeit verlieren, wie auf trockenem Untergrund.

     
     
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