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News - Rallye Weltmeisterschaft
Mäkinen gewinnt die Safari 2001
2001-07-22 - sp

 
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    Der Finne Tommi Mäkinen konnte bei der Rallye Safari für Mitsubishi den dritten Saisonsieg einfahren. "Ich habe von Anfang an alles unter Kontrolle gehabt. Wir wussten, dass unser Auto in guter Performance ist und das ein Sieg möglich wäre", so ein zufriedener Tommi Mäkinen nach drei Tagen Sand, Staub und Hitze. Er gewann die Safari mit einem Vorsprung von 12 Minuten und 37 Sekunden auf den Zweiten, Harri Rovanperä im Peugeot WRC. "Ich bin sehr froh, dass wir das Ziel erreicht haben. Nicht nur für mich sondern für das ganze Team. Wir haben hart gearbeitet, viel getestet und wir hatten viele Probleme. Aber während der Rallye lief es dann besser. Unsere Taktik ist aufgegangen, denn als die anderen ausgefallen sind konnten wir weiter unser Tempo gehen und die Rallye beenden. Die nächste Veranstaltung ist die Rallye Finnland. Ich hoffe das wir bei meiner Heimrallye um den Sieg kämpfen können", sagte ein erschöpfter aber glücklicher Harri Rovanperä im Ziel der härtesten Rallye des WM-Kalenders.
    Mit dem dritten Platz in der Endabrechnung der Rallye, konnte der deutsche Armin Schwarz das beste Resultat für Skoda in der Rallye Weltmeisterschaft einfahren. Schwarz hatte keine größeren Probleme und machte damit seine Kampfansage an seine Konkurrenten von vor der Rallye wahr. Schwarz sagte nach der Rallye: "Wir wussten von Anfang an, dass unser Auto Speed hat und zu was wir in der Lage sein würden. Wir hatten ein gutes Paket aus Speed und Zuverlässigkeit." Der zweite Skoda-Fahrer, Bruno Thiry, hatte auf der dritten Etappe mit dem Ausfall der Servolenkung zu kämpfen, worauf er am Servicepunkt von Ärzten behandelt werden musste, weil er trotz der harten Bedingungen weiterfuhr und sehr erschöpft war. Am Ende wurde sein harter Einsatz dennoch nicht belohnt. Nach einer Verständigungsschwierigkeit zwischen Thiry und seinem Beifahrer Stephan Prevot, kam der Skoda zu hart auf und die Rallye war für beide beendet. "Stephan (Prevot) klagte über Rückenschmerzen, da war klar, wir mussten anhalten", sagte der Belgier Bruno Thiry.
    Der vierte Platz ging an Ford-Pilot Francois Delecour. Der Franzose konnte auf der letzten Etappe noch zwei Bestzeiten fahren. Aber für eine Verbesserung auf den dritten Platz war der Abstand zu dem vor ihm liegenden Schwarz zu groß. Delecour hatte am ersten Tag Pech, als er viel Zeit verlor, nachdem er eine Brückenbegrenzung getroffen hatte. "Ich bin froh, dass ich diese schwierige Rallye beenden konnte", gab Delecour im Ziel zu Protokoll. Freddy Loix im zweiten Mitsubishi wurde Fünfter. Sieger in der Gruppe N und Sechster ins Gesamt wurde der Brasilianer Pozzo.
    Mit dem Sieg von Mäkinen, bei der achten von zu fahrenden vierzehn WM-Rallyes, konnte sich Mitsubishi in der Markenwertung mit 66 Punkten vor Ford (60) nur unwesentlich absetzen. In der Fahrerwertung führt Mäkinen mit zehn Punkten vor dem mit Kupplungsschaden ausgefallenen Schotten Colin McRae, der 30 Zähler auf seinem Konto hat. Dritter ist Carlos Sainz mit 26 Punkten gefolgt von Rovanperä mit 20 Punkten. Von den 41 gestarteten Teilnehmern sahen fünfzehn das Ziel der Rallye, was die härter der Rallye eindeutig unterstreicht.
    Die nächste Veranstaltung ist die Rallye Finnland vom 24. bis 26. August 2001.

     
     
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