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News - Rallye Weltmeisterschaft
Großes Favoritensterben am ersten Tag
2001-07-20 - sp

 
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    Der erste Führende der diesjährigen Rallye Safari war Armin Schwarz. Mit einer beeindruckenden und spektakulären Fahrweise konnte er für Skoda eine WP-Bestzeit holen. Allerdings blieb das Glück nicht lange auf seiner Seite. Schon auf der dritten Wettbewerbssektion musste er zweimal stoppen um Reifen zu wechseln. "Es waren beides schleichende Plattfüße, da sie uns auf einem langen schnellen nicht harten Stück erwischten", so der Deutsche, der vor Beginn der Rallye eine Kampfansage an seine Konkurrenten machte. Am Ende des ersten Tages lag der Skoda-Fahrer auf dem sechsten Platz. Der zweite Führende war der vierfache Weltmeister Tommi Mäkinen aus Finnland. Der Mitsubishi-Pilot, der auf der ersten Sektion des Tages ein Vogel traf und sich dabei die Windschutzscheibe zertrümmerte, konnte nach der zweiten Sektion die Führung übernehmen und gab sie auch bis ins Tagesziel nicht mehr ab. "Ich weiß nicht was für ein Vogel das war, aber er war groß und die Windschutzscheibe bekam viel ab. Teilweise flogen uns so gar Glassplitter ins Cockpit. Bis auf diesen Zwischenfall lief es eigentlich gut. Die neuen Reifen von Michelin sind gut und lassen es zu, dass wir die Performance unseres Autos ausnutzen", sagte ein gut gelaunter Mäkinen am Abend. Sein Teamkollege Freddy Loix konnte den Tag ohne Probleme hinter sich bringen und belegte im Tagesziel den achten Platz. Viel Schlechter lief es für die Favoriten der Rallye. Der schottische Ford-Pilot Colin McRae musste sein Ford Focus WRC mit Kupplungsschaden, nach einem Ausritt der von Lenkungsproblemen verursacht wurde, in der dritten Sektion abstellen. Zweiter nach dem ersten Tag ist der Spanier Carlos Sainz. "Die Reifenschäden machen mir ein wenig sorgen aber im Großen und Ganzen ist eigentlich alles gut gelaufen", sagte Sainz, der im Ziel 1 Minute und 32 Sekunden hinter dem Führenden Mäkinen liegt. Auch der dritte Focus, von Francois Delecour wurde von Reifenschäden geplagt. Gleich zweimal Aufhängungsschaden lautet die Prognose bei zwei weiteren Favoriten. Richard Burns (Subaru) und Marcus Grönholm beendeten die Rallye bereits nach wenigen Kilometern. Für Grönholm's Teamkollege Didier Auriol ist die Rallye ebenfalls schon beendet. Sein Peugeot fing nach einem Überschlag auf der letzten Tagessektion Feuer. Fahrer und Beifahrer sind aber unverletzt. Der einzige noch im Wettbewerb verbleibende Peugeot ist der Wagen vom Finnen Harri Rovanperä, der auf dem dritten Gesamtrang liegt. "Harri zeigt als Dritter eine gute Leistung. Wie viele andere Teams haben auch wir bei dieser schwierigen Rallye bereits auf der ersten Etappe Rückschläge erlitten. Jetzt haben wir noch eine Chance, und die wollen wir nutzen", sagte Peugeot Sportdirektor Corrado Provera. Nachdem auch Arai ausgefallen ist, verblieb auch nur noch ein Subaru in der Wertung. Petter Solberg belegte den vierten Platz.

     
     
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