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News - Rallye Weltmeisterschaft
Die härteste und längste Herausforderung
2001-07-19 - sp

 
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    Saison 2002
    Am Freitag den 20. Juli 2001 starten in Nairobi die Piloten der Rallye Weltmeisterschaft zur längsten und härtesten Rallye der Saison. Die traditionelle Rallye Safari bietet jedes Jahr aufs Neue ein Abenteuer für Team, Technik und Fahrer. Obwohl momentan in Kenia Winter ist, müssen die Fahrer gegen hohe Temperaturen in den Cockpits kämpfen. Die Veranstaltung wurde von der FIA im Kalender verschoben, um nicht im afrikanischen Sommer fahren zu müssen. Die Wetterprognose für die drei Veranstaltungstage lautet: Trocken. Aber der Regen aus den vergangenen Wochen hat die Strecken teilweise stark ausgewaschen. Zu einem großen Abenteuer werden die Wertungsprüfungen, die es bei der Safari im eigentlichen Sinne gar nicht gibt. Gefahren wird auf nicht abgesperrten Strecken, so dass eine Begegnung mit Tieren oder einheimischen Fahrzeugen nicht auszuschließen ist. Um den Piloten etwas mehr Sicherheit zu bieten, fliegen vor den einzelnen Startern Hubschrauber, die vor Elefantenherden oder anderen Gefahren über Funk warnen. Auch bekannt für die Safari sind die Schnorchel an den Rallyeautos. Bei den legendären Wasserdurchfahrten in Afrika werden diese gebraucht, um den Motor auch während der Durchfahrt mit Sauerstoff zu versorgen.
    Die 49. Ausgabe der Safari Rallye ist die achte von vierzehn Veranstaltungen im Jahr 2001. Sie führt die 44 Starter (27 Gruppe A und 17 Gruppe N) über insgesamt 2958,46 Kilometer, von denen 1129,76 Kilometer in 13 Wettbewerbssektionen eingeteilt sind. Zu den Favoriten zählt der momentan Führende in der Weltmeisterschaft, Ford-Pilot Colin McRae. "Pirelli hat gute Arbeit geleistet und unser Auto läuft hervorragend, es sollte uns möglich sein um ein gutes Resultat zu kämpfen", so der Schotte, der die Rallye bereits zweimal gewinnen konnte und hier die Möglichkeit hat seinen vierten Saisonsieg in Folge einzufahren. Ebenfalls zum Kreis der Sieganwärter zählt der Brite und Subaru-Pilot Richard Burns. Der Vorjahressieger muss in Afrika ein gutes Ergebnis erzielen, um seine Chancen auf die Weltmeisterschaft 2001 offen zu halten. Er belegt mit nur fünfzehn Punkten den vierten Rang in der WM-Wertung. "Ich bin zuversichtlich! Die Strecken sind durch den vielen Regen sehr ausgewaschen und dadurch sehr hart für die Fahrzeuge. Aber bisher läuft es gut und wir haben alles unter Kontrolle." Nicht zu vergessen ist der vierfache Weltmeister Tommi Mäkinen auf seinem Mitsubishi. Mäkinen liegt im Moment punktgleich mit 30 Zählern auf dem ersten Tabellenplatz. "Wir haben gute Tests absolviert ich bin zuversichtlich, auch wenn es in Afrika immer besonders hart ist. Obwohl die Strecken ein wenig härter sind als im letzten Jahr, denke ich werden wir einen guten Kampf sehen", so der Finne Mäkinen. Mit der Zuverlässigkeit kämpfte das Peugeot Team bei den letzten Rallyes. Aber gute Testergebnisse lassen das Team zuversichtlich auftreten. Für die Markenwertung eingeschrieben ist in Kenia ausnahmsweise nicht der Franzose Didier Auriol, sondern der Finne Harri Rovanperä und der amtierende Weltmeister Marcus Grönholm. "Wir können nur unser bestes geben. Aber es ist schwer hier etwas zu prognostizieren. Wir hatten sehr viel Pech mit mechanischen Problemen, so dass es schon fast schwer ist optimistisch zu denken. Mein Wunsch ist das Ziel zu sehen und wenn das möglich ist und wir ohne große Probleme durchkommen ist einiges drin", so der Champion.

     
     
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