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News - Rallye Weltmeisterschaft
Ausfall für Kahle
2001-06-17 - sp

 
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    Saison 2002
    Mit starken Zeiten machte der zweifache Deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle bei einem Gasteinsatz in der Rallye-Weltmeisterschaft auf sich aufmerksam. Kahle und sein Beifahrer Peter Göbel belegten mit ihrem Seat Cordoba WRC bei der Rallye Akropolis, dem siebten WM-Lauf, lange Zeit einen guten 13. Rang und zählten damit zu den besten Privatfahrern im Feld. Doch die starke Fahrt des deutschen Teams blieb unbelohnt: Zwei Wertungsprüfungen vom Ziel entfernt schied Seat-Pilot Matthias Kahle mit einem Lenkungsdefekt aus. "Wir wussten, dass diese Rallye extrem hart und materialbelastend ist", erklärte Matthias Kahle. "Deshalb sind wir den Einsatz sehr taktisch angegangen. Wir sind schnell gefahren, haben aber gleichzeitig darauf geachtet, unseren Seat Cordoba auf den extrem rauen Schotterstrecken nicht zu stark zu beanspruchen." Die Rechnung ging zunächst auf: Lange Zeit blieb der 32 Jahre alte Görlitzer von größeren technischen Defekten und Ausrutschern verschont.
    "Wir hatten auf der ersten Prüfung einen Reifenschaden, später hat einmal die Abstimmung der Dämpfer nicht gestimmt und auf einer Prüfung klemmte das Gaspedal", berichtete Kahle. Doch die kleinen Zwischenfälle kosteten das Seat-Team jeweils nur wenige Sekunden. Zwei Wertungsprüfungen vom Ziel entfernt war Kahles souveräne Fahrt dann aber beendet: "Wir haben auf der sehr ausgefahrenen Strecke entweder ein tiefes Loch oder einen dicken Stein getroffen", erklärte er. Die Lenkung hielt der starken Belastung nicht stand und brach. "Dadurch war das vordere rechte Rad locker", berichtete Kahle. Gemeinsam mit seinem Beifahrer Peter Göbel montierte er das Rad ab und versuchte, auf drei Rädern den Service zu erreichen. "Dann scherte der Keilriemen ab, das Auto überhitzte. Wir hätten in diesem Tempo den Weg zum Service nicht mehr in der zur Verfügung stehenden Zeit geschafft." Matthias Kahle und Copilot Peter Göbel gaben daraufhin auf. Trotz des Ausfalls zog der zweimalige Deutsche Rallye-Meister eine positive Bilanz: "Ich bin natürlich enttäuscht, dass wir so kurz vor dem Ziel noch ausgeschieden sind. Doch wir haben uns hier wacker geschlagen. Eine bessere Platzierung wäre nicht möglich gewesen. Positiv für mich war, dass wir eine Menge dazu gelernt haben. Die Zeitdifferenz zur Spitze wurde zum Ende der Rallye immer geringer."
    Auch Erwin Weber, Leiter des Teams von Seat Sport Deutschland, war mit dem Auftritt von Matthias Kahle zufrieden: "Unser Auto ist sehr gut gelaufen. Matthias ist hervorragende Zeiten gefahren. Wir waren im Vergleich mit den Fahrern im FIA Teams Cup, der Privatfahrerwertung in der Weltmeisterschaft, sehr gut im Rennen. Es wäre ein sehr schönes Ergebnis geworden. Aber die Rallye Akropolis ist nicht umsonst eine der härtesten Rallyes der Weltmeisterschaft."

     
     
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